Was du dir unter tantrischer Sexualität vorstellen kannst und wie deine ersten Schritte aussehen können.

Wie funktioniert tantrische Sexualität?

In meinem Coaching kommen sowohl Frauen als auch Paare zu mir, die mehr über tantrische Sexualität erfahren wollen. Ganz konkret: Was ist tantrischer Sex und wie geht es? In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr dazu.

Was ist Tantra?

Tantra ist ein spiritueller, ein mystischer Weg. Damit ist gemeint, dass der Weg des Tantra den Schlüssel für das tiefere Erkennen der eigenen Natur in sich trägt. Tantrische Methoden und Meditationen helfen uns, uns selbst zu erkennen. In meinem Blogbeitrag „Was ist Tantra?“ erzähle ich mehr über diesen Aspekt.

Was ist tantrischer Sex?

In der tantrischen Sexualität lernen wir erstens, Frieden mit der eigenen Sexualität zu schließen, und zweitens, mit Hilfe unserer Sexualität veränderte Bewusstseinsdimensionen zu betreten.

Bewusstseinsveränderungen sind veränderte Zustände unseres Gehirns – es schwingt in einer anderen Welle. Dadurch entsteht eine veränderte Wahrnehmung der Realität, die viele als „erhaben“ beschreiben. Zum Beispiel ein tiefes Erfahren von Liebe, Mitgefühl oder Stille.

Ähnliche Effekte treten in tiefer Meditation auf oder auch durch bestimmte psychedelische Substanzen. Tantra und Meditation sind nichts anderes als natürliche Wege, diese veränderten Bewusstseinserfahrungen zu machen.

In der tantrischen Sexualität nutzen wir Methoden wie Visualisierung, Atem und Bewegung, um den Fluss der sexuellen Energie zu verändern. Anstatt Energie nach außen zu verlieren – wie zum Beispiel bei einem explosiven Orgasmus – und sich danach leer und erschöpft zu fühlen, lenken wir die Energie nach oben: in die oberen Chakras, die im Oberkörper liegen, zum Beispiel ins Herz.

Durch dieses Umlenken entsteht ein völlig neues Erleben der eigenen Sexualität. Anstatt immer wieder demselben Skript zu folgen, wird die Sexualität zu einem Flow. Anregung, Erregung und Entspannung fließen zu einer multidimensionalen Erfahrung zusammen. Intimität hebt sich auf ein ganz anderes Niveau – oder wortwörtlich: in eine andere Dimension.

Funktioniert tantrischer Sex nur mit Partner?

Du musst nicht in einer Beziehung sein oder einen Partner haben, der sich für tantrische Sexualität interessiert. Tantrische Sexualität lässt sich genauso als Solo-Erfahrung mit dir selbst leben wie mit einem Partner oder einer Partnerin.

Der Solo-Raum tut der tantrischen Sexualität keinen Abbruch. Im Gegenteil – er ist eine Chance, eine tiefe und intime Beziehung mit dem eigenen Körper zu führen. Es öffnen sich dieselben Räume wie in der partnerschaftlichen Sexualität. Für manche Frauen ist es sogar einfacher, diese Räume im Solo-Space zu betreten.

Die meisten tantrischen Methoden sind übrigens Solo-Praktiken. Dass Tantra partnerschaftlich praktiziert wird, ist ein eher neueres Phänomen. Ich sehe darin eine große Chance für Beziehungen – aber kein Muss.

Auch wenn du in einer Beziehung bist: Alle Tantra-Schulen, an denen ich gelernt habe, empfehlen eine starke und gut etablierte Solo-Praxis. Und das aus gutem Grund. Denn partnerschaftliche tantrische Sexualität braucht viel Koordination und eine stabile innere Basis.

Welche sexuelle Orientierung oder welches Geschlecht du hast, spielt im Tantra übrigens keine Rolle. Es geht vielmehr um die Energie und darum, wie sie sich ausdrückt.

Wie Sieht mein erster Schritt zur tantrischen Sexualität aus?

Generell gesprochen ist einer der wichtigsten ersten Schritte, bewusst mit sexueller Energie umzugehen. Das sieht je nach Körper und Geschichte anders aus.

Manche Frauen, die zu mir kommen, sind stark blockiert in ihrer Sexualität – das zeigt sich zum Beispiel in viel Scham für den eigenen Körper oder darin, keinen Orgasmus erleben zu können. Für diese Frauen ist es wichtig zu lernen, dass die sexuelle Energie wieder in den Fluss kommt: z.B. indem sie einen bewussten Umgang mit Scham finden und ihren Körper in einer erhebenden Solo- Praxis selbst erkunden.

Andere Frauen sind zufrieden mit ihrer Sexualität und können zuverlässig zum Orgasmus kommen – suchen aber nach mehr. Hier ist der erste Schritt oft, sexuelle Energie bewusst zu lenken: sie nicht im Orgasmus zu verlieren, sondern eine tiefere Art von Orgasmus zu erfahren. Diesen Frauen rate ich, bewusst unter ihrer Orgasmus Schwelle zu bleiben, eine Pause einzulegen und ihre sexuelle Energie „hochzuathmen“.

In beiden Fällen sind holistische Sex-Tools – also Atem, Bewegung, Stimme, Achtsamkeit und Energie – sehr hilfreich. Dazu schreibe ich gerne mehr in einem nächsten Blogbeitrag

Lust auf Mehr?

Tantrische Sexualität für Singles und Paare ist ein riesiges Spielfeld. Wenn diese Zeilen dich neugierig gemacht haben, kannst du dich gern für ein unverbindliches Kennenlerngespräch bei mir melden. Schau dir dazu mein 1-1 Tantra Coaching für Frauen an.

Für mehr Wissen um Tantra und weibliche Sexualität besuche gern meinen Podcast.

Schön, dass du hier bist.

Ich bin Jasmim und helfe Frauen dabei ihre erfüllte Sexualität zu leben.

Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat dich inspiriert.

Jasmim

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